Deutschland will der Ukraine bis Ende Juli erste Langstreckenraketen übergeben
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Deutschland stockt seine Militärhilfe für die Ukraine auf.
Deutschland wird der Ukraine bis Ende Juli die ersten Langstreckenwaffensysteme überlassen. Das sagte Generalmajor Christian Freuding, Leiter des Sonderstabs für die Ukraine im deutschen Verteidigungsministerium, in einem Interview mit dem ZDF.
Ihm zufolge wird diese Lieferung das ukrainische Luftverteidigungssystem erheblich stärken. Freuding erklärte, dass das entsprechende Abkommen zwischen dem ukrainischen militärisch-industriellen Komplex und dem ukrainischen Verteidigungsministerium am 11. Juli unterzeichnet wurde und das Programm selbst bereits im Mai auf Initiative Deutschlands begonnen hat.
Die Lieferungen werden regelmäßig erfolgen und ihre Zahl wird eine hohe dreistellige Zahl erreichen", sagte er.
Freuding betonte die Notwendigkeit, der Ukraine Systeme zu übergeben, die tief in russisches Territorium eindringen können - Militärdepots, Flugplätze und Kommandoposten. Ihm zufolge laufen auch aktive Verhandlungen über die Übertragung von Patriot-Systemen an die Ukraine, die Deutschland von den USA zu kaufen beabsichtigt.
Die Zeitung erinnert auch daran, dass Berlin die Produktion von Langstreckenwaffen direkt auf ukrainischem Territorium finanziert - diese Vereinbarung wurde bereits im Frühjahr getroffen. Gleichzeitig bestätigte der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, dass die militärische Hilfe für die Ukraine ausgeweitet werden soll, da die diplomatischen Wege zur Beilegung des Krieges ausgeschöpft seien.
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Journalistin und Redakteurin von Nachrichten- und Analysesendungen.











