In Deutschland fordern Regionen, die Leistungen für Flüchtlinge aus der Ukraine zu begrenzen
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Nach Angaben von Eurostat waren Ende Juni 2023 etwa 1,1 Millionen ukrainische Staatsbürger in Deutschland registriert.
Deutsche Regionen fordern Kürzungen der Hilfe für neue ukrainische Flüchtlinge. Dies berichtet die Welt.
Sie sind der Meinung, dass Flüchtlinge aus der Ukraine, die vor kurzem in Deutschland angekommen sind, keine Soforthilfe mehr erhalten sollten, sondern Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bekommen sollten.
Insbesondere der Vorsitzende des Landkreistages Reinhard Sager wies darauf hin, dass der Rat der 294 deutschen Landkreise die Regierung seit Monaten vor der Überlastung durch den Zustrom ukrainischer Flüchtlinge gewarnt hat und sagte, sie solle ihnen keine Geldleistungen mehr zahlen, sondern auf Sachleistungen umstellen und eine Arbeitsverpflichtung für die Neuankömmlinge einführen.
Tarek Alaov, der Sprecher der flüchtlingspolitischen Organisation Pro Asyl, hält diese Forderung seinerseits für unrealistisch. Er wies darauf hin, dass ein solcher Ansatz den Begriff der Klasse einführen und die Flüchtlinge in diejenigen, die früher kamen, und diejenigen, die jetzt kommen, unterteilen würde, was den Gesetzen der Gleichheit widerspricht.
Alle ukrainischen Flüchtlinge erhalten den gleichen Schutzstatus, weil sie aus den gleichen Gründen fliehen. Es kann keine Frist geben, dies zu ändern", sagte er.
Er betonte, dass die Forderung des Rates der Regionen nichts anderes als ein politischer Schachzug auf Kosten der Flüchtlinge sei.
Unterdessen meinte der Migrationsexperte Herbert Brücker, dass die Spannungen in der Gesellschaft durch den Fehler der Regierung verursacht wurden, die Ukrainer auf Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit zu verteilen, was die Unzufriedenheit der Deutschen verstärkte.
Das hat die Integrationschancen deutlich verringert", sagte er.
Nach Angaben von Eurostat waren Ende Juni 2023 etwa 1,1 Millionen ukrainische Staatsbürger in Deutschland registriert.
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Eugenia Ruban schreibt über politische und wirtschaftliche Nachrichten. Sie betrachtet die großen Phänomene in der ukrainischen Politik und Wirtschaft aus der Perspektive, wie sie sich auf die einfachen Ukrainer auswirken werden.













