SBU verhaftet "konservierten" FSB in der Region Tschernihiw
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Der SBU hat einen Agenten festgenommen - einen "konservierten" FSB-Agenten, der die Verteidigungskräfte in der Region Tschernihiw ausspioniert hat.
Beamte der Spionageabwehr des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU ) haben einen FSB-Agenten festgenommen, der sich seit mehr als einem Jahr im Grenzgebiet der Region Tschernihiw im "Standby-Modus" befand. Dies berichtet der SBU.
Seit Oktober 2023 begann der russische Geheimdienstagent auf Anweisung, Informationen über die Vertreibung der ukrainischen Verteidiger in der Region zu sammeln.
Zunächst versuchte die Figur, die genauen Koordinaten der Hauptquartiere der AFU zu ermitteln, die an der Verteidigung der nördlichen Grenzen der Ukraine beteiligt sind. Er interessierte sich auch für die Standorte von Befestigungen und die Orte, an denen sich das Personal und die militärische Ausrüstung der ukrainischen Verteidiger am stärksten konzentrieren", heißt es in dem Bericht.
SBU-Beamte nahmen den russischen Agenten bei der Durchführung der nächsten Aufgabe im Bereich des möglichen Standorts eines der Objekte der Verteidigungskräfte fest.
Bei dem Angreifer handelt es sich um einen 20-jährigen Einwohner der Gemeinde Novhorod-Siverska, der bereits im März 2022 während der vorübergehenden Besetzung eines Teils der Region vom FSB rekrutiert wurde.
Der Agent erhielt einen operativen Decknamen "Shut" und die Anweisung, nachrichtendienstliche und subversive Aktivitäten zugunsten der Russischen Föderation durchzuführen. Nach der Befreiung der Region Tschernihiw ließen die Besatzer ihren Agenten auf dem Territorium der Region zurück und versetzten ihn in den "Standby-Modus".
Bei einer Durchsuchung des Wohnorts des Verhafteten wurden Beweise für illegale Aktivitäten gefunden. Die Ermittler des SBU informierten ihn über einen Verdacht gemäß Teil 2 des Artikels 111 des Strafgesetzbuches der Ukraine (Hochverrat unter Kriegsrecht).
Für den Angeklagten wurde eine Präventivmaßnahme der Inhaftierung gewählt. Dem Angreifer droht eine lebenslange Freiheitsstrafe.
Über 10 Jahre im Journalismus tätig. Medienanalystin aus Volyn.













