Verräter, der Charkiw mit Iskander angriff, festgenommen
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Der SBU hat einen Verräter festgenommen, der vor einem Monat eine russische Iskander-Rakete auf Wohnhäuser im Zentrum von Charkiw gerichtet hat.
Cyber-Spezialisten des ukrainischen Sicherheitsdienstes haben einen Agenten des GRU der russischen Streitkräfte festgenommen, der den russischen Luftangriff auf Charkiw am 6. Oktober dieses Jahres korrigiert hat. Dies berichtet der SBU.
An diesem Tag, dem 6. Oktober, haben die Besatzer Charkiw mitIskander-Raketen angegriffen. Zwei Zivilisten wurden getötet, darunter ein 10-jähriger Junge, und Dutzende von Zivilisten wurden verletzt. Mehrere Wohngebäude im Zentrum von Charkiw wurden ebenfalls erheblich zerstört und beschädigt.
Es wurde festgestellt, dass zur Vorbereitung des Raketenangriffs ein russischer Agent den Angreifern elektronische Koordinaten der "Ziele" mit georeferenzierten Standorten übergeben hat", so der SBU.
Den Ermittlungen zufolge handelte es sich bei dem Verräter um einen Mann, der als Vorarbeiter bei einer lokalen Baufirma arbeitete. Der russische Geheimdienst rekrutierte ihn aus der Ferne über den Messenger Telegram.
Es wird berichtet, dass der Agent unter dem Deckmantel von Arbeitsreisen die Standorte und Bewegungen der ukrainischen Truppen auf dem Territorium der Region aufzeichnete. Die Informationen, die er erhielt, leitete er über einen "Kontakt" aus dem vorübergehend besetzten Teil der Ostukraine an den GRU weiter.
Es stellte sich heraus, dass es sich um einen der ehemaligen Anführer der Terrororganisation "LNR" mit dem Spitznamen "Schamane" handelte, den der SBU zuvor über den Verdacht informiert hatte.
Bei den Durchsuchungen wurden mehr als 10.000 US-Dollar im Besitz des Häftlings gefunden. Die SBU-Ermittler informierten den feindlichen Agenten über einen Verdacht gemäß Teil 2 des Artikels 111 des Strafgesetzbuches der Ukraine (Hochverrat unter Kriegsrecht).
Der Agent befindet sich nun in Gewahrsam. Die Ermittlungen werden fortgesetzt, um alle Umstände der Straftat zu klären. Dem Angreifer droht eine lebenslange Freiheitsstrafe.
Über 10 Jahre im Journalismus tätig. Medienanalystin aus Volyn.













