Alle Schlüsselkomponenten des genetischen Codes wurden auf dem Asteroiden gefunden
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Wissenschaftler haben in Proben des Asteroiden Ryugu alle fünf Grundmoleküle gefunden, aus denen der genetische Code besteht. Diese Substanzen sind die Grundlage von DNA und RNA. Die Entdeckung stärkt die Hypothese, dass wichtige "Zutaten des Lebens" im Weltraum entstanden sein könnten.
Dies sind die sogenannten Nukleobasen, die Moleküle, die die genetische Information bilden.
Dazu gehören:
- adenin
- guanin
- cytosin
- thymin
- uracil
Dies sind die Bausteine von DNA und RNA, den Systemen, die es lebenden Organismen ermöglichen, Informationen zu speichern und zu übertragen.
Details
Wissenschaftler haben alle fünf dieser Moleküle in Proben des Asteroiden Ryugu gefunden.
Diese Proben:
- wurden 2020 zur Erde gebracht
- von der Hayabusa2-Mission gesammelt
- gelten als praktisch nicht durch irdische Materie verunreinigt
Das macht die Ergebnisse besonders zuverlässig.
Warum das wichtig ist
In der Vergangenheit wurden bereits einzelne Komponenten des genetischen Codes in Weltraumobjekten gefunden.
Jetzt wurde zum ersten Mal bestätigt, dass alle Grundmoleküle gleichzeitig vorhanden sind.
Das bedeutet, dass sich solche Materie gebildet haben könnte:
- nicht nur auf der Erde
- sondern auch im Weltraum
Die Wissenschaftler betonen, dass es hier nicht um das Leben selbst geht.
Aber die Ergebnisse legen nahe, dass
- "die Bausteine des Lebens aus dem Weltraum stammen könnten
- asteroiden könnten sie auf die Erde gebracht haben
Damit ist der Ursprung des Lebens Teil einer umfassenderen kosmischen Chemie.
Die Forschung zeigt auch, dass die Zusammensetzung dieser Moleküle von Asteroid zu Asteroid variieren kann.
Sie hängt ab von:
- den chemischen Bedingungen
- dem Vorhandensein von Substanzen wie Ammoniak
Die Entdeckung ist wichtig für das Verständnis
- wie die ersten Moleküle des Lebens entstanden sein könnten
- wie Asteroiden eine Rolle gespielt haben könnten
- wie häufig solche Substanzen im Universum vorkommen
Hintergrund
Die Proben des Asteroiden Ryugu wurden von der japanischen Hayabusa2-Mission geliefert. Sie gelten als einige der "saubersten" Materialien aus dem frühen Sonnensystem.
Quelle
Die Studie ist in der Zeitschrift Nature Astronomy veröffentlicht.
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Mykola Potyka verfügt über ein breites Spektrum an Kenntnissen und Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen. Mykola schreibt auf interessante Weise über Dinge, die ihn interessieren.













