In Kharkivshchyna drei Tage lang die Durchfahrt zum Auto mit dem Toten entminiert

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Sprengstoffexperten verbrachten drei Tage damit, den Weg zu dem Auto mit dem Opfer freizumachen
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Nationale Polizei
12:00, 21.06.2024

Jetzt setzen Spezialisten die Entminung des Gebiets in der Region Charkiw fort und haben bereits etwa 100 Panzerabwehrminen gefunden.



Sprengstofftechniker der Kiewer Polizei in der Region Charkiw haben drei Tage damit verbracht, den Weg zu dem Auto mit dem Toten freizumachen, der sich auf einer feindlichen Panzerabwehrmine in die Luft gesprengt hat. Dies teilte die Nationale Polizei am 21. Juni mit.

Die Polizei hat zusammen mit den beteiligten Diensten die Leiche eines 34-jährigen Anwohners aus dem Wagen geholt, der von seinen Verwandten seit langem gesucht worden war.

Eine Bewohnerin des Bezirks Izium wandte sich an die Polizei mit einer Erklärung über das Verschwinden ihres Mannes. Sie sagte, der Mann habe das Haus verlassen und sei nicht zurückgekehrt.

Mit Hilfe einer Drohne fand die Polizei auf dem Feld ein durch eine Explosion beschädigtes Auto, das der Beschreibung nach dem Wagen des vermissten Mannes ähnelte.

Sprengstofftechniker der Kiewer Polizei, die jetzt in einer kombinierten Einheit in Kharkivshchyna arbeiten, haben drei Tage lang den Weg zu dem Auto entmint, um die Leiche des 34-jährigen toten Fahrers zu bergen.

Der tragische Vorfall ereignete sich auf einem Feld, das vom Feind dicht mit Panzerabwehrminen vermint war. Um den Weg zu dem Wagen zu "brechen", setzten wir zunächst Metalldetektoren und Fühler ein. Später, um die Suche nach feindlicher Munition zu beschleunigen, schlossen wir uns der Arbeit einer unbemannten Plattform zur Entminung an, mit deren Hilfe im Allgemeinen etwa 500 Meter zurückgelegt wurden, - sagte der stellvertretende Leiter der Abteilung für explosiven technischen Dienst von Kiew Igor Voytsekhovsky.

Als der Durchgang entmint war, holte die Polizei zusammen mit den zuständigen Diensten die Leiche des Verstorbenen heraus, damit seine Angehörigen ihn beerdigen konnten.

Insgesamt haben Spezialisten bei den Arbeiten an dieser Stelle bereits etwa 100 Panzerabwehrminen TM-62 gefunden.

Zuvor hatte Socialportal berichtet, dass in Muzykivka, Region Kherson, ein 11-jähriges Kind von einer russischen Mine in die Luft gesprengt wurde. Der Junge erlitt Schrapnellwunden.

Oleg Pavlos
Berichtet darüber, wie sich das Leben der Ukrainer seit Februar 2022 verändert hat bei SOCPORTAL.INFO

Über 10 Jahre im Journalismus tätig. Medienanalystin aus Volyn.

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