Medien: Die EU hat Beweise dafür erhalten, dass China an der Ausbildung russischer Soldaten für den Krieg in der Ukraine beteiligt ist
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Die EU hat erklärt, dass Beweise dafür vorliegen, dass Hunderte russischer Soldaten in China für den Krieg gegen die Ukraine ausgebildet wurden. Ein Teil von ihnen wurde nach Angaben europäischer Beamter bereits an die Front entsandt.
Die Europäische Union hat erstmals öffentlich bestätigt, dass es Hinweise darauf gibt, dass russische Soldaten auf chinesischem Territorium für den Krieg gegen die Ukraine ausgebildet wurden. Laut einem hochrangigen EU-Vertreter haben die europäischen Geheimdienste festgestellt, dass Hunderte russischer Soldaten an dieser Ausbildung teilgenommen haben und einige von ihnen anschließend in das Kriegsgebiet entsandt wurden. Dies teilte der hochrangige EU-Beamte dem Sender Suspilne mit .
Seinen Angaben zufolge haben die europäischen Sicherheitsdienste die Durchführung solcher Ausbildungsmaßnahmen an mehreren Standorten in China festgestellt.
„Unsere Dienste haben bestätigt, dass solche Ausbildungsmaßnahmen an mehreren Orten auf chinesischem Territorium stattfanden. Es handelt sich um Hunderte von Personen, was jedoch im Widerspruch zu den bisherigen Angaben der chinesischen Seite steht“, erklärte der EU-Vertreter.
Diese Aussagen könnten zu einem der heikelsten Vorfälle in den Beziehungen zwischen Brüssel und Peking seit Beginn des umfassenden Krieges Russlands gegen die Ukraine werden. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass Ende letzten Jahres etwa 200 russische Soldaten in China ausgebildet worden seien, woraufhin ein Teil von ihnen zur Teilnahme an den Kampfhandlungen zurückgekehrt sei. Nun behaupten europäische Beamte, über eigene Bestätigungen für solche Tatsachen zu verfügen.
Unterdessen weist Peking die Vorwürfe weiterhin entschieden zurück. Die chinesischen Behörden bezeichnen solche Berichte als Versuch, die Verantwortung für den Krieg auf andere Länder abzuwälzen, und betonen, dass sie nicht an der militärischen Ausbildung russischer Soldaten beteiligt seien. Eine ähnliche Haltung nimmt auch der Kreml ein. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte zuvor, dass Berichte über die Ausbildung russischer Soldaten in China nicht der Wahrheit entsprächen und kritisch zu betrachten seien.
Es ist bekannt, dass die Frage nach einer möglichen Rolle Chinas bei der Unterstützung Russlands eines der zentralen Themen des Treffens der Außenminister der EU-Staaten sein wird, das am 15. Juni in Luxemburg stattfindet. Neben der Lage in der Ukraine beabsichtigen die europäischen Diplomaten, ein breiteres Spektrum an Fragen im Zusammenhang mit den Beziehungen zu China zu erörtern.
Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit wird die Abhängigkeit des europäischen Rüstungskomplexes von chinesischen Lieferanten und Herstellern stehen. Brüssel plant zudem, die Risiken für die kollektive Sicherheit der EU im Falle möglicher Krisen im asiatisch-pazifischen Raum zu bewerten.
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas wird voraussichtlich die Notwendigkeit betonen, die Einheit der EU-Staaten in den Beziehungen zu China zu wahren. In Brüssel ist man der Ansicht, dass vor dem Hintergrund wachsender geopolitischer Herausforderungen eine gemeinsame Position der EU zu einem entscheidenden Faktor im Dialog mit einer der größten Weltmächte wird.
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Elena Rasenko schreibt über Neuigkeiten aus Wissenschaft, gesunder Lebensweise und Psychologie und teilt ihre Tipps und Tricks zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.













