Sie müssen sich nicht noch mehr anstrengen: Das wahre Geheimnis einer glücklichen Elternschaft
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Das Hauptgeheimnis für glückliches Fahren liegt nicht in den Flyhacks, sondern in der Hilfe anderer.
Elternstress wird zu einem weit verbreiteten Phänomen in der heutigen Welt: Eltern sehen sich zunehmend mit Müdigkeit und dem Gefühl konfrontiert, dass sie nicht zurechtkommen.
Wie die Forscherin Elizabeth Sharda für The Conversation schreibt, liegt das Problem nicht so sehr in der mangelnden Anstrengung der Eltern, sondern in dem Irrglauben, dass sie alles selbst machen müssen.
Moderne Elternschaft: Warum ist sie so schwer?
Die Forschung zeigt: Elterlicher Stress ist eine negative Reaktion auf das Missverhältnis zwischen den Anforderungen der Elternschaft und den verfügbaren Ressourcen. In den letzten Jahrzehnten hat das Ausmaß dieses Stresses noch zugenommen. Im Zuge der Pandemie gab fast die Hälfte der Eltern in den USA zu, dass sie sich an den meisten Tagen überfordert fühlen.
Dieser Stress beeinträchtigt nicht nur die psychische Gesundheit der Eltern, sondern auch die Intimität der Beziehung zu ihren Kindern. Gleichzeitig sind Schuldgefühle weit verbreitet: Viele Eltern haben das Gefühl, nicht organisiert oder effizient genug zu sein, und vergleichen sich mit den "perfekten" Social-Media-Geschichten anderer Menschen.
Top-Mythos: Die Familie muss allein zurechtkommen
Während des größten Teils der Menschheitsgeschichte wurden Kinder in einer gemeinschaftlichen oder mehrstufigen Familienstruktur aufgezogen. Jäger und Sammler waren auf die Hilfe von Verwandten und Clanmitgliedern angewiesen. Die moderne Wissenschaft bestätigt dies: Der Mensch ist ursprünglich psychologisch auf kollektive Erziehung ausgelegt, nicht auf Einzelkämpfertum.
Anthropologen verwenden den Begriff "Alloparents" - Erwachsene, die keine biologischen Eltern sind, sich aber an der Betreuung der Kinder beteiligen. In einer Studie aus dem Jahr 2021 wurde beispielsweise festgestellt, dass in einer zeitgenössischen Gemeinde auf den Philippinen bis zu 75 Prozent der Betreuung von Säuglingen und sogar noch mehr von Kindern im Alter von 2 bis 6 Jahren von Stiefeltern übernommen wird.
Im Gegensatz dazu ist das Modell der 'Kernfamilie' - in der die Eltern allein die volle Verantwortung für die Kinder tragen - relativ neu und wurde im Zeitalter der Industrialisierung entwickelt. Dennoch wird das Ideal der vollständigen Autonomie auch heute noch unterstützt, trotz der Zunahme von Einelternfamilien und des gesellschaftlichen Wandels.
Warum Unterstützung wichtig ist
Wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen: Die Unterstützung durch andere Erwachsene ist der Schlüssel zur Stabilität der Familie und zum Wohlergehen des Kindes. Zahlreiche Studien, auch unter Eltern von Kindern mit besonderen Bedürfnissen, belegen, dass die Hilfe "anderer" Menschen wirklich wichtig ist.
Die Unterstützung kann verschiedener Art sein:
Materiell (zum Beispiel Hilfe beim Transport oder beim Abendessen);
Emotional (Sympathie, Teilnahme, Einfühlungsvermögen);
Informativ (Ratschläge, Wissen, Expertise).
Unterschiedliche Erziehungsprobleme erfordern unterschiedliche Arten von Unterstützung. Wenn Eltern zum Beispiel mehrere Verpflichtungen gleichzeitig haben, fehlt manchmal die materielle Unterstützung - jemand, der das Kind zum Training fährt oder babysittet.
Wie man zu einem Teamansatz übergeht
Die Verringerung von Stress und die Steigerung des Wohlbefindens von Familien erfordert kein individuelles Heldentum, sondern einen Wandel auf allen Ebenen, von der Bundespolitik bis zur Kultur der einzelnen Familie. Im Jahr 2024 wird der elterliche Stress in den USA als Notfall für die öffentliche Gesundheit anerkannt und es werden Maßnahmen vorgeschlagen, die von der Entwicklung psychischer Gesundheitssysteme bis hin zu Investitionen in soziale Infrastrukturen wie Bibliotheken und Parks reichen.
Was jedes Elternteil tun kann
Experten schlagen einige praktische Schritte vor, um vom engagierten 'Alleingang' zur kollektiven Fürsorge überzugehen:
Analysieren Sie Ihr Umfeld. Stellen Sie fest, welche Art von Unterstützung Sie vermissen: Vielleicht gibt es jemanden, mit dem Sie reden können, aber niemanden, der Ihnen hilft.
Machen Sie allmählich Bekanntschaften. Treffen Sie Nachbarn, andere Eltern, bitten Sie diejenigen um Hilfe, die sich regelmäßig auf Spielplätzen oder bei Sportveranstaltungen treffen.
Bieten Sie an, anderen zu helfen. Untersuchungen zeigen, dass die Unterstützung anderer Ihr eigenes Wohlbefinden fördert und eine "Reserve" für den Fall aufbaut, dass Sie Hilfe benötigen.
Lernen Sie, um Unterstützung zu bitten und sie anzunehmen. Das fällt vielen Menschen schwer, aber die Praxis zeigt, dass die Menschen eher bereit sind zu helfen, als sie denken, und die Bereitschaft, Hilfe anzunehmen, setzt andere frei, die Angst haben zu fragen.
Weichen Sie die Erwartungen auf. Akzeptieren Sie, dass die Betreuung des Kindes durch andere von Ihren Standards abweichen kann. Es ist wichtig zu bestimmen, was wirklich grundlegend ist und was Sie zugunsten von mehr Unterstützung loslassen können.
Der Übergang zur kollektiven Elternschaft ist eine Herausforderung für eine Kultur des Individualismus, aber er entspricht viel mehr der menschlichen Natur und ist effektiver für die Psyche von Eltern und Kindern", fasst die Forscherin zusammen.
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Elena Rasenko schreibt über Neuigkeiten aus Wissenschaft, gesunder Lebensweise und Psychologie und teilt ihre Tipps und Tricks zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.













