Wissenschaftler haben bestätigt: Lachen kann tatsächlich ein Heilmittel sein
- Startseite
- Leben
- Gesunder lebensstil
- Wissenschaftler haben bestätigt: Lachen kann tatsächlich ein Heilmittel sein


Forscher der Universität von Jaen (Spanien) haben herausgefunden, dass die Lachtherapie bei Erwachsenen das Angstniveau deutlich senken und die Lebenszufriedenheit erhöhen kann.
Die Ergebnisse wurden im Journal of Happiness Studies veröffentlicht .
Lachtherapie (Humortherapie, Gelototherapie) ist der Einsatz von humorvollen Techniken, therapeutischem Humor durch verschiedene Spezialisten, die darauf abzielen, das Verständnis des Klienten für sich selbst, sein Verhalten und seine Stimmung zu verbessern.
Die Methode der Lachtherapie schafft mit Hilfe des Humors einen positiven Gemütszustand, hilft einer Person, verschiedene Absurditäten des Lebens und der Lebenssituationen zu sehen und zu entdecken, was das Wohlbefinden (körperlich und emotional) normalisiert, zu einer höheren Ebene der Problemlösung führt, das kognitive Potenzial erhöht und geistig bereichert
Es werden drei Richtungen der Lachtherapie unterschieden:
- klassisch (lustige Geschichten, Anekdoten, humorvolle Filme, Bücher)
- Lachtherapie als eine der Techniken im Rahmen einer eigenständigen Methodenschule (z.B. die Technik der paradoxen Intention) oder als Autorentechnik (z.B. werden Techniken wie Atemübungen in Form von reflexivem Lachen, Kitzeln, Lachmeditation, Mimikry-Übungen mit künstlicher Dehnung der Lippen zu einem Lächeln, Übungen zur Entwicklung der Kreativität eingesetzt)
- Krankenhaus-Clowning.
In The Role of Laughter Therapy in Adults: Life Satisfaction and Anxiety Control. A Systematic Review with Meta-Analysis führten die Autoren eine systematische Überprüfung und Meta-Analyse von randomisierten kontrollierten Studien durch, um die Auswirkungen der Lachtherapie auf zwei wichtige Messgrößen des psychologischen Wohlbefindens zu bewerten: Lebenszufriedenheit und Angstbewältigung.
Die Analyse umfasste 33 klinische Studien, die zwischen 1991 und 2024 durchgeführt wurden und an denen 2.159 Erwachsene (etwa 74 % Frauen) in medizinischen und sozialen Einrichtungen teilnahmen.
Um die Daten verschiedener Skalen zu vergleichen, verwendeten die Wissenschaftler einen standardisierten Mittelwertunterschied (SMD), wobei 0,2 als kleiner Effekt, 0,5 als moderater Effekt und 0,8 und mehr als großer Effekt gilt.
Die Ergebnisse zeigten eine signifikante Wirkung: Für die Verringerung von Angstzuständen betrug die SMD -0,83 (große Wirkung) und für die Erhöhung der Lebenszufriedenheit 0,98 (ebenfalls große Wirkung).
Separate Untergruppenanalysen zeigten, dass Lachyoga eine noch ausgeprägtere Wirkung hatte: Verringerung der Ängstlichkeit - SMD = -1,02, Erhöhung der Lebenszufriedenheit - SMD = 1,28.
Der Vergleich mit den Kontrollgruppen zeigte, dass die Lachtherapie ohne jegliche Intervention die Ängstlichkeit um SMD = -1,02 und im Vergleich zur üblichen Behandlung um SMD = -0,51 verringerte. Für die Lebenszufriedenheit betrugen diese Werte SMD = 1,53 bzw. SMD = 0,19.
Interessanterweise hatten die Online-Formate der Lachtherapie nur eine geringe oder gar keine Auswirkung auf das Angstniveau (SMD = -0,03), was auf die Bedeutung der sozialen Interaktion in diesem Prozess hinweisen könnte.
Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass die Lachtherapie ein nützliches Instrument zur Bekämpfung von Ängsten und zur Verbesserung der Lebensqualität sein kann, empfehlen aber weitere randomisierte Studien, um die Evidenzbasis zu stärken und eine breitere Anwendung solcher Praktiken zu erreichen.
- Bei älteren Menschen wurde ein einfacher Indikator für einen künftigen Gedächtnisverlust entdeckt
- Wissenschaftler haben herausgefunden, warum Stress manchmal die Logik ausschaltet
- Wissenschaftler haben erklärt, warum es wichtig und vorteilhaft ist, die von Ihrem Arzt verordnete Diät einzuhalten
- Wissenschaftler erklären, warum es für schwangere Frauen schlecht ist, lange zu sitzen
- Unregelmäßige Mahlzeiten werden mit einem erhöhten Risiko für Depressionen in Verbindung gebracht
- Warum "Vergeben und Vergessen" nicht funktioniert
Maria Grynevych, Projektmanagerin, Journalistin, Mitautorin des Reiseführers Heilige Berge der Dnjepr-Region, Vortragskurs: Kultische Topographie der mittleren Dnjepr-Region.













